Pressemitteilung des hessischen Hausärzteverbandes

Der hessische Hausärzteverband fordert den GKV-Spitzenverband sowie die unparteiischen Mitglieder des G-BA auf, endlich kostendeckende Vergütung für hausärztliche Behandlung zu vereinbaren (insbesondere Hausbesuche und technische Leistungen).

Seit Jahren werden Hausbesuche und technische Leistungen im hausärztlichen Versorgungsbereich nicht kostendeckend vergütet. Die Versorgung der älteren Menschen zu Hause und in den Altenheimen wird immer von Politik und Kassen eingefordert – ist aber mit 23,29€ (GOP 01410) für einen Hausbesuch nicht wirtschaftlich erbringbar. Mit der Einführung der EBM-Reform zum 01.04.2020 wurden sogar Kürzungen für extrem wichtige Basisuntersuchungen wie Langzeit-EKGs und Langzeit-Blutdruckmessungen vorgenommen. Die Verbrauchsmaterialien sind inzwischen teurer als die sogenannte Vergütung. Der GKV-Spitzenverband sowie die unparteiischen Mitglieder des G-BA lehnten diesbezüglich eine Verbesserung kategorisch und ohne nachvollziehbare Begründung ab.

Gerade in der Corona-Krise hat sich aber gezeigt, wie wichtig eine gut funktionierende Primärversorgungsebene für die Vermeidung von Krankenhausbehandlungen und Vermeidung von Ansteckungsrisiken ist. 85% der Corona-Patienten konnten ambulant – und hier vorwiegend im hausärztlichen Bereich – behandelt werden. Anders als der mit zig Milliarden geförderte, aber bisher gar nicht ausgelastete stationäre Bereich wird der hausärztliche Bereich sogar schlechter vergütet als sonst. Die Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen und des gemeinsamen Bundesausschusses gefährden mit ihrer Blockadehaltung die Patientenversorgung und die ohnehin prekäre hausärztliche Nachwuchssituation. Wir fordern den Spitzenverband der Krankenkassen auf, seine versorgungsfeindliche Haltung aufzugeben und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Mit freundlichen Grüßen Im Namen des Hausärzteverbandes Hessen e.V.

Armin Beck 1. Vorsitzender

Patienteninformationen zur Maskenpflicht

Die Hessische Landesregierung hat eine Maskenpflicht beschlossen, die ab Montag, 27. April, gilt-Bürgerinnen und Bürger müssen ab dann eine Mund-Nasen Bedeckung tragen.

Hessische Landesregierung

Diese Maskenpflicht gilt auch bei uns in der Praxis.

Es gibt keine gesundheitlichen Gründe, die das Tragen einer Maske nicht möglich machen. Für alle ist das Tragen einer Maske unangenehm! Braucht ein Patient oder Patientin dauerhaft Sauerstoff, was ein Anziehen der Maske nicht möglich macht, so sollte er aufgrund der Eigengefährdung nicht das Haus verlassen. Aus diesem Grund bescheinigen wir nur das Vorliegen einer Erkrankung im Atemwegsbereich, jedoch können wir Ärzte nicht aus o.g Gründen von der Maskenpflicht befreien!

Ihre Gesundheitskarte

Wir möchten Sie nochmals freundlich darauf hinweisen, dass wir keine Leistungen ohne Gesundheitskarte vornehmen dürfen. Deshalb können wir keine bestellten Rezepte, Überweisungen, Atteste etc. aushändigen, ohne vorher ihre Gesundheitskarte bekommen zu haben. Privatleistungen sind ausgenommen.

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Rezepttelefon

Wir haben für Sie als Service ein Rezepttelefon eingerichtet.

Dies ist kein Notfalltelefon! Sie können hier ausschließlich Rezepte und Überweisungen bestellen. Geben Sie dazu bitte Ihren Namen, Vornamen, Ihr Geburtsdatum an und nennen Sie bitte den Medikamentennamen und die Menge.

Tel.: 06206/ 1566899

Ihr Rezept können Sie dann am nächsten Werktag abholen.